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Frequently asked questions
Wir helfen dort, wo Not ist – und Tierhalter und ihre Familien gehören dazu.
Bei jedem unserer Kastrationstage bringt ein Mensch einen Hund oder eine Katze zu uns. Das bedeutet: Es sind Menschen mit Herz, die sich um ihre Tiere kümmern, aber oft keine finanziellen Möglichkeiten für eine tierärztliche Versorgung haben.
Wir unterstützen sowohl die Tiere als auch ihre fürsorglichen Besitzer:innen.
Ja! Have a Heart wird von engagierten Freiwilligen getragen.
Wenn du helfen möchtest, melde dich gerne bei uns. Es gibt viele Möglichkeiten, aktiv zu werden – nicht nur an Kastrationstagen.
Bitte beachte: Wir können leider keine Unterkunft oder Bezahlung für Freiwillige von außerhalb Namibias anbieten. Da unsere Einsätze von den Tierärzt:innen vor Ort geplant werden und oft kurzfristig stattfinden, ist eine langfristige Planung für Freiwillige von außerhalb schwierig
Die Kastration ist derzeit die wirksamste Methode, um ungewollte Würfe zu verhindern. Ein kastriertes Tier lebt in der Regel gesünder, ausgeglichener und länger, und trägt nicht zur Überpopulation von Hunden und Katzen bei.
Kastration kann bereits im Alter von 8 Wochen oder ab einem Gewicht von 2 kg durchgeführt werden. Das bringt langfristige gesundheitliche Vorteile und verhindert unerwünschte Würfe.
Aber keine Sorge: Auch ältere Tiere können noch kastriert werden
Unkontrollierte Vermehrung von Hunden und Katzen führt nicht nur zu Tierleid, sondern kann auch ernsthafte Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben.
Freilebende und unkastrierte Tiere erhöhen das Risiko der Verbreitung von Krankheiten wie Tollwut, begünstigen Beißvorfälle und führen häufiger zu Verkehrsunfällen.
Durch gezielte Kastrations- und Impfprogramme schützen wir nicht nur Tiere, sondern auch Menschen und ganze Gemeinschaften. Verantwortungsvolle Tierkontrolle ist daher ein wichtiger Bestandteil von Gesundheitsvorsorge und Sicherheit im öffentlichen Raum.
Für Hündinnen und Katzen:✔️ verhindert Schwangerschaften✔️ stoppt läufige Zyklen✔️ kann gesundheitliche Risiken wie Brusttumore und Gebärmutterinfektionen stark verringern✔️ reduziert stressbedingte Verhaltensweisen
Für Rüden und Kater:✔️ verhindert ungewollte Paarungen✔️ mindert den Drang zu streunen, Kämpfen und Weglaufen✔️ senkt das Risiko von Hodenkrebs und Prostataerkrankungen✔️ sorgt für ein ruhigeres, ausgeglicheneres Verhalten
Insgesamt bedeutet eine Kastration: Mehr Gesundheit, mehr Lebensqualität und langfristig weniger leidende Tiere.
Wir alle tragen Verantwortung für die wachsende Zahl obdachloser Hunde und Katzen. Jedes Jahr werden Millionen an Steuergeldern aufgewendet, um verlorene und unerwünschte Tiere einzufangen, zu versorgen und – leider – in vielen Fällen auch einzuschläfern. Das belastet nicht nur öffentliche Ressourcen, sondern birgt auch Risiken für die menschliche Gesundheit, etwa durch übertragbare Krankheiten wie Tollwut oder durch Verkehrsunfälle mit Tieren.
Darüber hinaus kann es zu Sachschäden und Verlusten von Nutztieren kommen, wenn Haustiere auf der Suche nach Nahrung unbeaufsichtigt umherstreifen.
Echte und nachhaltige Veränderung ist nur möglich, wenn wir gemeinsam Verantwortung übernehmen. Durch die Förderung von Kastration und Sterilisation, die Entscheidung für Adoption statt Kauf und durch verantwortungsbewusste Tierhaltung können wir aktiv dazu beitragen, Leid zu verhindern.
So schaffen wir gemeinsam eine sicherere, tierfreundlichere Zukunft – für Hunde, Katzen und die Menschen, die mit ihnen leben.
Ganz im Gegenteil! Ein Tier hat die besten gesundheitlichen Chancen, wenn es vor der ersten Läufigkeit kastriert wird. Das senkt das Risiko vieler späterer Krankheiten deutlich.
Eine frühzeitige Sterilisation verringert das Risiko von Brusttumoren und beugt anderen Gesundheitsproblemen wie lebensbedrohlichen Gebärmutterinfektionen vor, bevor das Alter die Anfälligkeit erhöht.
Nein. Tiere haben kein Konzept von „Männlichkeit“ wie Menschen.
In der heutigen Haustierwelt führt es nur zu unnötigem Leid und Überbevölkerung, wenn Tiere unkontrolliert Nachwuchs bekommen.
Kastrierte Tiere leben glücklicher und sicherer – ohne schädlichen Fortpflanzungsdruck.
Nein. Tierheime leisten wertvolle Arbeit. Trotzdem werden in vielen Ländern zu viele Tiere geboren und nicht alle finden ein neues Zuhause.
In vielen Fällen führt das zu Einschläferungen, weil keine Plätze frei sind, auch nicht in den Tierheimen. Kastration verhindert dieses Problem bereits an der Wurzel.
Ja! Jedes kastrierte Tier vermindert das Risiko weiterer ungewollter Würfe, die sonst oft zu Obdachlosigkeit oder Tod führen könnten.
Auch wenn du nur ein Tier hast, hilfst du mit, Leid zu verhindern und Leben zu retten.
Wenn Kinder erleben sollen, wie Tiere geboren werden, gibt es respektvolle Möglichkeiten, dies zu tun, z. B. durch ehrenamtliche Betreuung eines ausgesetzten, trächtigen Tieres über eine Tierschutzorganisation.
Das unterstützt nicht nur die Tiere, sondern vermittelt gleichzeitig Mitgefühl und Verantwortung.
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